Sunday, January 27, 2008

Monumental

















Die Bilder von der Welt(gesellschaft), die Andreas Gursky in den letzten fünfzehn Jahren geschaffen hat, zeigen Chaos und Gestaltung, Formlosigkeit und Form, Ausschnitthaftigkeit und Monumentalität zugleich. Sie sprengen die verengte Perspektive des individuellen Betrachters; sie sind, um Spiegel und Korrektivgesellschaftlicher Wirklichkeit zu sein, mehr als blosse Abbilder.

Andreas Gursky geht nicht subtraktiv vor wie bei der analogen Fotografie, bei der einAusschnitt festgelegt wird, sondern additiv: Einzelne Elemente werden in der digitalen Postproduktion zu einem neuen Bild zusammengefügt.

Technischer Background:
Die meisten Bilder sind aus mehreren Einzelaufnahmen montiert.
Die Säulen im Schiff der Kathedrale wurden digital "herausgerechnet",
um keine Unterbrechungen in der Fenstern zu erhalten und es noch monumentaler wirken zu lassen.